Brotzeit

Bevor die Wahlrechtsreform den Direktkandidaten das Leben sauer macht, wollen wir uns dem gestärkt entgegenstellen:

Zutaten

I.

50 g Sauerteig

375 g Roggen Vollkorn, gemahlen

375 ml Wasser 40°

II.

350 g Roggen Vollkorn, gemahlen

300 g Dinkel Vollkorn, gemahlen

20 g Salz

(1 Eßl Kümmel oder Leinsamen; etc. etc. nach Belieben)

1 Päckchen (Würfel) Frischhefe

300 ml Wasser 40°

Werdegang

Zutaten zu I. abends alles miteinander vermengen, ca. 5 Min. (Küchenmaschine) und dann mindestens 12 Stunden mit Deckel drauf stehen lassen (nicht im Kühlschrank).

Am nächsten Morgen 50 g des nun entstandenen neuen Sauerteigs wieder entnehmen für nächstes mal (kleiner Behälter, Kühlschrank). Sollte sich 14 Tage halten.

Zutaten zu II. alles dazugeben (den Hefewürfel zerkrümeln) und wieder alles miteinander vermengen, ca. 5 Min., mit dem Knethaken wieder in der Küchenmaschine und dann möglichst in wärmerer Umgebung mindestens 1 Stunde gehen lassen.

Danach alles in eine Backform mit Deckel füllen, in der man den Boden entweder mit Backpapier belegt oder gut mit Semmelbrösel bestreut hat und noch mal im Warmen 1 Stunde gehen lassen (z.B. nun im Backofen bei 50°). Danach den Backofen auf 220° hochschalten, nach 30 Min. auf 180° zurückschalten; Backdauer insges. 1 Std. Danach ausschalten und je nach Herd evtl, noch 10 Min. auf 0° ohne Deckel. Raus nehmen, auf ein Rost stülpen. Wenn man jetzt leicht auf den Boden klopft, klingt das Brot ähnlich hohl wie der Ampelentwurf zur Wahlrechtsreform.

So gestärkt geht es am Wochenende 3./4. März zur Oberbürgermeister Stichwahl nach Mainz.

In einer Stichwahl – auch bei der Bundestagswahl – liegt die Chance der mündigen Bürger*innen.

Hermann Krämer

www.wahlrechtsreform.com

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