Mehr und mehr öffnet sich die Gesellschaft für ein paritätisches Erscheinungsbild der Geschlechter im öffentlichen Leben. Ich habe den Eindruck, daß diejenigen, die etwas dagegen haben, überwiegend Männer sind. Vermutlich hängt das wiederum einfach damit zusammen, daß – warum auch immer – Männer überwiegend im öffentlichen Leben tätig sind. So beißt sich die Katze in den Schwanz und die Damen haben das Nachsehen.
Vielleicht sind die Frauen auch schon so indoktriniert oder gedemütigt, daß nicht nur Männer sondern sogar manche der Frauen für sich selbst eine Frauenquote ablehnen, wie ich es von beiden Gruppen bei meinen zahlreichen Haustürgesprächen zu Unterstützungsunterschriften für meinen Wahlvorschlag www.wahlrechtsreform.com auch schon gehört habe: Keine Quote, die/der Bessere solle z.B. auf die Parteilisten gesetzt werden. Ich frage mich nur, wer ist das denn? Wer bestimmt das denn? Mal wieder eine Männerdominanz. Um festzustellen, wie oft der Hahn auf dem Mist kräht, muß doch erst mal einer vorhanden sein! In der aufgeblähten und eingeschränkten Bundestags Politik würde man jetzt mangels Mut zur Ausübung der Eigenkompetenz eine Kommission zur Anhörung von Sachverständigen bilden mit dem Thema: Ist bei der Bewertung, wer ist die/der Bessere, die gegebene männliche Überhangdominanz ein Vorteil für den Hahn oder den Mist. Die gesetzliche Frauenquote eröffnet also eine faire Chance zur Parität.
Sogar in der katholischen Kirche verschließen sich unsere fortschrittlichen Bischöfe nicht mehr dem Zeitgeist und legen sich tapfer mit dem Ältestenrat in Rom an. Ich bin sicher, Christus war von Gott gewollt ganz Mensch! Dazu gehört auch sein Menschsein im damaligen Zeitgeist. Und dieser kannte damals noch keine Geschlechtergerechtigkeit in der Gesellschaft und im Alltag. Würde uns Christus als Mensch im heutigen Zeitgeist erscheinen, wäre er vielleicht eine Christa mit 6 Frauen und 5 Männern im Gefolge, da es ja ein Mann war, der ihn damals verraten hat, und wir besäßen leider die menschliche Schwäche uns aufzuregen über die fehlende Parität.
Erstmals in der Geschichte des Bistums Mainz soll nun eine Frauenkommission den Bischof Peter Kohlgraf beraten. Die 12 Frauen sollen bei einer digitalen Frauenversammlung am 19. Juni bestimmt werden. Die Frauenkommission soll ein Gremium sein „in dem die Reflexion und Ausarbeitung von Schritten“ darüber stattfindet, wie sich die „Beteiligung von Frauen, sowie eine Geschlechtergerechtigkeit auf allen Ebenen und in den Strukturen fördern und umsetzen lässt“. Sie wird für 2 Jahre gewählt und berät den Bischof und den Diözesanpastoralrat. Sie nimmt mit einem Mitglied und beratender Stimme an den Sitzungen des Diözesanpastoralrates und als Gast an der Diözesanversammlung teil. Schön und mutig wäre es, wenn die digitale Frauenversammlung öffentlich stattfände.
Hierin sehe ich eine zeitgemäße Entwicklung für die katholische Kirche. Papst Franziskus, den auch viele Nichtchristen sehr schätzen, könnte diese positive Entwicklung unterstützen, indem er bei nächster Gelegenheit zukunftsweisend eine Schwester als stimmberechtigte Kardinälin in das Kardinalskollegium ernennt. Nur schade, daß meine Gedanken ihn nicht erreichen. Sie werden vermutlich von den vatikanischen Abfangjägern wiederum aus Eigeninteresse torpediert. Der Papst selbst ist menschlicher als wir es glauben oder selbst sind.
Ihr Bundestagskandidat
Hermann Krämer
www.wahlrechtsreform.com
für den Wahlkreis Mosel/Rhein-Hunsrück
Unterstützungsunterschriften
Aktueller Stand 16.05.2021
Bundesinnenminister Seehofer verlangt leider trotz Corona weiterhin aus dem Wahlkreis: 200
- Von Frauen
- Von Männern
- noch offen
70
101
29
Ihre Chance mitzumachen:
1. amtlich erforderlichen Vordruck auf meiner Webseite unter „Unterstützung“ ausdrucken,
2. ausfüllen und unterschreiben,
3. Zusatz A nicht erforderlich, da ich nur um Ihre Erststimme bitte, mit der Zweitstimme wählen Sie im September Ihre Partei.
4. mir zuschicken:
Wahlkreisbüro
Hermann Krämer
Hauptstraße 29
55471 Ravengiersburg
5. bitte mich weiterempfehlen oder Unterschriftshilfe in der Verwandtschaft leisten!