„Durch Deutschland muss ein Ruck gehen. Wir müssen Abschied nehmen von
liebgewordenen Besitzständen.“, 26. April 1997, Bundespräsident Dr. jur. Roman Herzog.
Seitdem ruckelt ein blubbernder Personalhefebrei, gegensätzlich der Echternacher
Springprozession, 1 Schritt vor und 2 Schritte zurück.
Das ist die Lösung im Sinne von Herzog:
Sieben Länder und deren Zuständigkeiten werden reduziert auf:
- Baden-Württemberg-Bayern
- Bremen
- Hamburg
- Mecklenburg-Vorpommern-Brandenburg-Berlin
- Nordrhein-Westfalen-Niedersachsen-Schleswig-Holstein
- Saarland-Rheinland-Pfalz-Hessen
- Thüringen-Sachsen-Anhalt-Sachsen.
Jeweilige, maximale Parlamentsgröße: 100, keine Überhang- und Ausgleichsmandate.
Mit folgenden Hauptstädten:
Zu 1 München
Zu 2 Bremen
Zu 3 Hamburg
Zu 4 Schwerin
Zu 5 Hannover
Zu 6 Simmern
Zu 7 Gera.
Insbesondere durch die beiden sinnvollen Landeshauptstädte Gera und Simmern entsteht
nebenbei die gewaltige Chance für eine CO² einsparende Holzbauinvestition nicht nur beim
Bau der beiden neuen Parlamentsgebäude.
Also ran! Im Grundgesetz die Präambel anpassen! Inkrafttreten 1.1.2028.
Hermann Krämer
www.wahlrechtsreform.com
Begründung:
Herzog 1977!: „Wir leiden darunter, dass die Diskussionen bei uns bis zur Unkenntlichkeit
verzerrt werden – teils ideologisiert, teils einfach „idiotisiert“. Solche Debatten führen nicht
mehr zu Entscheidungen, sondern sie münden in Rituale, die immer wieder nach dem
gleichen Muster ablaufen, nach einer Art Sieben-Stufen-Programm:
Am Anfang steht ein Vorschlag, der irgendeiner Interessengruppe Opfer abverlangen würde.
Die Medien melden eine Welle „kollektiver Empörung“.
Spätestens jetzt springen die politischen Parteien auf das Thema auf, die einen dafür, die
anderen dagegen.
Die nächste Phase produziert ein Wirrwarr von Alternativvorschlägen und Aktionismen aller
Art, bis hin zu Massendemonstrationen, Unterschriftensammlungen und zweifelhaften
Blitzumfragen.
Es folgt allgemeine Unübersichtlichkeit, die Bürger werden verunsichert.
Nunmehr erschallen von allen Seiten Appelle zur „Besonnenheit“.
Am Ende steht meist die Vertagung des Problems. Der Status quo setzt sich durch. Alle
warten auf das nächste Thema.“